21.12.2022 | Foto von Alena Darmel | Foto von Lex Photography

Immobilienmarkt vor der Trendwende: deutlich fallende Preise

 

Laut Experten zeichnen sich Ver√§nderungen auf dem Immobilienmarkt ab. Die Rede ist sogar von einer Trendwende: Angesichts Inflation, Krieg und Energiekrise fallen die Immobilienpreise mancherorts drastisch und das erstmals seit zw√∂lf Jahren. Was bedeutet dies f√ľr Verk√§ufer und Interessenten? Wir schauen auf die aktuelle Situation und geben Tipps rund um das Marktgeschehen.

Diese Trends zeichnen sich auf dem Immobilienmarkt ab:

‚ÄĘ Die Nachfrage bei Kaufimmobilien schw√§cht sich merklich ab.
‚ÄĘ Mancherorts stagnieren oder fallen die Preise erstmals seit Jahren.
‚ÄĘ Der Trend geht weg vom Verk√§ufer- und hin zum K√§ufermarkt.
‚ÄĘ Die Zinsen f√ľr Hypotheken und Kredite ziehen deutlich an.
‚ÄĘ Immer mehr Eigenkapital wird zur Finanzierung wichtiger.
‚ÄĘ Steigende Baupreise bestimmen Rohbau und Ausbau.

Das gab es seit Jahren nicht mehr: Die Preise f√ľr Wohnimmobilien sind im dritten Quartal 2022 deutlich gefallen ‚Äď im Teilmarkt Einfamilienhaus um 3 Prozent, im Teilmarkt Eigentumswohnung sogar um 4 Prozent.
Trotzdem: Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, kann aktuell von dieser Entwicklung kaum profitieren. Zu stark sind im Vergleich die Kosten der Finanzierung bei einem Immobilienkauf gestiegen.
F√ľr Eigent√ľmer gibt es indes auch bei sich abschw√§chender Nachfrage und sinkenden Preisen gute Nachrichten: Das Preisniveau bei Verkaufsimmobilien ist weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Daf√ľr hat nicht nur der Steilflug der Immobilienpreise in den letzten Jahren gesorgt, sondern auch die Preissteigerungen am Bau. So besagt der Preisindex des Statistischen Bundesamtes konkret: Wer vor sieben Jahren ein Haus mit 200.000 Euro Baukosten errichtet hat, muss bei gleicher Ausf√ľhrung daf√ľr heute 302.000 Euro investieren. So winken f√ľr verkaufswillige Eigent√ľmer nach wie vor lukrative Preise beim Immobilienverkauf.
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Wohin entwickeln sich die Immobilienpreise?

Ballungszentren wie M√ľnchen und Berlin haben nach wie vor die Nase vorn, was Nachfrage und die damit verbundene Preissteigerung bei Immobilien angeht. In vielen wirtschaftsstarken Regionen geht der Trend, wenn auch etwas abgeschw√§cht, nach wie vor aufw√§rts.
Auch wenn derzeit Kaufwillige mit Sorge auf Inflation, Zinsanstieg und sich eintr√ľbende konjunkturelle Tendenzen blicken: Wer eine solide Finanzierung vorzuweisen hat, sollte sich beim angestrebten Kauf nicht aus der Ruhe bringen lassen. Denn die Bauzinsen sind immer noch auf einem historisch niedrigen Niveau.
Vielleicht k√∂nnen Sie aus der Corona-Not sogar eine Immobilien-Tugend machen. Haben Sie mittlerweile die Option, √∂fters vom Homeoffice aus zu arbeiten? Dann sollten Sie sich eventuell an g√ľnstigeren Lagen im Umland orientieren, da Sie nicht t√§glich den weiteren Weg zur Arbeit einkalkulieren m√ľssen. Oftmals finden Neueigent√ľmer im l√§ndlichen Raum sogar eine gr√∂√üere Immobilie mitsamt gr√ľner Oase.
Ein erfahrener und mit der Region vertrauter Makler kann Sie individuell beraten, wo Sie sich wie viel Wohneigentum leisten k√∂nnen. Baufinanzierungsexperten sind sich zudem sicher: In Deutschland droht keine Immobilienblase. Daf√ľr sorgen ihrer Meinung nach die hiesigen strengen Vergaberichtlinien f√ľr Kredite und der nach wie vor gro√üe Bestand an Eigenkapital. So achten Banken aktuell bei der Kreditvergabe auf finanzielle Spielr√§ume im Hinblick auf weiter steigende Lebenshaltungskosten und ebenso auf eine pr√§zise Immobilienbewertung.

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